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Unilever/Europa: KŁndigungswelle

Internationales

Unilever will bis zu 60 Standorte abbauen. Die ArbeitnehmerInnen reagierten mit Demonstrationen.

Im August 2007 kündigte Unilever an, weltweit bis zu 60 Standorte zu schließen und 20.000 Arbeitsplätze abzubauen. Gemeinsam mit dem Unilever Euro-Betriebsrat veranstalteten die Europäischen Gewerkschaftsföderationen der Nahrungsmittel- und Chemieindustrie am 4. Dezember eine grenzübergreifende Demonstration und ArbeitnehmerInnenkonferenz in Rotterdam. Über 800 GewerkschafterInnen aus ganz Europa nahmen teil, darunter auch eine Delegation aus Österreich. Eine europaweite Restrukturierung im Unilever-Konzern steht bevor: Befürchtet wird eine Kündigungswelle von bis zu 12.000 Stellen, 20 bis 25 Standorte stehen zur Disposition. In Westeuropa ist nahezu jeder dritte Arbeitsplatz gefährdet. Wolfgang Svab, Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der Unilever Austria GmbH: »Heute trifft es in erster Linie Kolleginnen und Kollegen in Großbritannien und den Niederlanden - wen trifft es morgen?« Bislang ist die Konzernspitze von Unilever der Verpflichtung zur Information und Anhörung der ArbeitnehmerInnenvertretungen nicht nachgekommen. »Die Konzernspitze spricht über Wachstum, räumt aber nur das Vermögen des Unternehmens in den einzelnen Ländern aus, um den Aktienpreis über Rückkäufe und Dividenden in die Höhe zu treiben«, so Wolfgang Greif, Internationaler Sekretär der GPA-DJP.

G. M.

Mehr Informationen zu Unilever unter www.gmtn.at (Internationales)

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