topimage
Arbeit&Wirtschaft
Arbeit & Wirtschaft
Arbeit&Wirtschaft - das magazin!
Blog
Facebook
Twitter
Suche
Abonnement
http://www.arbeiterkammer.at/
http://www.oegb.at/
Logo vom A&W Blog

Frisch gebloggt

www.awblog.at

awblog.at ist die digitale Ergšnzung zur Printausgabe der "Arbeit&Wirtschaft". Frisch gebloggt zeigt einige Highlights, die kŁrzlich online zu lesen waren.

12 Stunden: von der Ausnahme zum Normalfall
Christoph Klein

Das Top-Thema am AW-Blog in den vergangenen Wochen war der geplante 12-Stunden-Tag der Regierung. Trotz eines Ende Juni eilig eingebrachten Abänderungsantrags des ursprünglichen Gesetzesentwurfs, der eine sogenannte „Freiwilligkeitsgarantie“ beinhaltet, bleiben die Hauptkritikpunkte aufrecht: Die Schutzfunktion des Arbeitszeitrechts geht damit verloren, die ArbeitnehmerInnen müssen eine angeordnete Überstunde (die über der bisherigen 10-Stunden-Grenze liegt) ablehnen. Dadurch entsteht automatisch mehr Druck für die Menschen. Dazu kommt, dass der Betriebsrat um das Zustimmungsrecht für Überstunden bis zu 12 Stunden gebracht wird und damit um die Möglichkeit, eine bessere Abgeltung, geblockten Zeitausgleich oder Ähnliches für die KollegInnen auszuhandeln. Zudem wird der Kreis von Menschen, die keinen arbeitszeitrechtlichen Schutz genießen, ausgedehnt und die Sonn- und Feiertagsarbeit an bis zu vier Tagen im Jahr ermöglicht. Alles in allem keine rosigen (Zeit-)Aussichten.
Lesen Sie mehr: tinyurl.com/ya2pu7x9

12-Stunden-Tag im Tourismus
Canan Aytekin

Im Tourismus werden Beschäftigte gesucht, doch viele Menschen wollen aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen nicht in dieser Branche arbeiten. Das von der Regierung geplante Gesetz zum 12-Stunden-Tag samt Ausweitung der täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeit sowie Verkürzung der Ruhezeit bei geteilten Diensten macht das Arbeiten in dieser Branche noch unattraktiver, wie anhand eines Beispiels illustriert wird. Noch weniger Planbarkeit von Freizeit, noch weniger Schlaf, noch weniger Privatleben und noch mehr Belastungen und eine erhöhte Unfall- und Erkrankungsgefahr. Im Endeffekt werden diese Regelungen zu noch mehr Unzufriedenheit bei den Beschäftigten im Tourismus und damit zu einem endgültigen Attraktivitätsverlust der Branche führen.
Lesen Sie mehr: tinyurl.com/ycglmbdk

Wenn Ihnen ein Blogbeitrag gefällt, belohnen Sie uns und die Autorinnen und Autoren doch damit, dass Sie den Beitrag per Facebook, Twitter, E-Mail oder – ganz klassisch – per Mundpropaganda an interessierte Menschen weitergeben

Wir freuen uns, wenn Sie uns abonnieren:
www.awblog.at

Sie finden uns auch auf Facebook & Twitter:
facebook.com/arbeit.wirtschaft
twitter.com/AundW

Artikel weiterempfehlen

Kommentar verfassen

Teilen |

(C) AK und ÖGB

Impressum